Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Automatensicherheit

Sind die Automaten vor Diebstahl gesichert?
Die GOLD to go™ Automaten sind mit zahlreichen Sicherheitssystemen auf höchstem technischem Niveau ausgestattet. Dazu zählen bspw. Ausweisscanner zur Geldwäscheprävention und Kamerasysteme, elektronische und manuelle Verriegelungssysteme, diverse Alarmsysteme, Absicherungen gegen Stromschwankungen, manipulationssichere Geldkassetten und Warenschächte u.v.m.. Zudem werden die GOLD to go™ Automaten ausschließlich an Standorten mit hohen Sicherheitsstandards wie Flughäfen, Bankfilialen, Hotels und Shopping-Malls mit Sicherheitspersonal aufgestellt.

Was geschieht bei Stromausfall?
Die GOLD to go™ Automaten verfügen über eine Notstromversorgung, welche zum einen die Beendigung einer bereits laufenden Transaktion und zum anderen das ordnungsgemäße Herunterfahren des Systems gewährleistet.

Was geschieht zur Geldwäscheprävention?
Soweit die Ex Oriente Lux AG Betreiber eines GOLD to go™ Automaten ist, ist sie im Rahmen des Goldverkaufs über den GOLD to go™ Automaten Verpflichtete des Geldwäschegesetzes gemäß § 2 Abs. 1 Ziff. 12 GwG, da durch den Automatenbetrieb gewerblich mit Gütern gehandelt wird. Die Ex Oriente Lux AG hat daher die Vorschriften des Gesetzes über das Aufspüren von Gewinnen aus schweren Straftaten (Geldwäschegesetz; GwG) einzuhalten und unterliegt insbesondere den Allgemeinen Sorgfaltspflichten gemäß § 3 Abs. 1 S. 1 Nr. 3 und 4 in Verbindung mit Abs. 1 S. 2 und 3 GwG. Sie hat im Rahmen des sogenannten risikobasierten Ansatzes interne Sicherungsmaßnahmen zu treffen und die im Gesetz beschriebenen Sorgfaltspflichten einzuhalten und dadurch dafür Sorge zu tragen, dass ihre Geschäfte nicht für solche Zwecke missbraucht werden können.

Zu diesem Zweck dienen die nachfolgend beschriebene Sicherungsmaßnahmen und Sorgfaltspflichten:

Die Ex Oriente Lux AG hat insbesondere bei der Annahme von Bargeld in Wert von 15.000,00 € oder mehr die Identifizierung des Vertragspartners nach Maßgabe des § 4 Abs. 3 und 4 GwG sicherzustellen sowie im Falle der Feststellung von Tatsachen, die darauf schließen lassen, dass eine Transaktion einer Tat nach § 261 des Strafgesetzbuches oder der Terrorismusfinanzierung dient, gedient hat oder im Falle ihrer Durchführung dienen würde, sowie im Falle von Zweifeln, ob aufgrund von Bestimmungen des Geldwäschegesetzes erhobenen Angaben zur Identität des Vertragspartners oder des wirtschaftlich Berechtigten zutreffend sind, die erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen.

Aus Sicherheitsgründen sind die Identifizierungsschwellen am GOLD to go™ Automaten wie folgt festgesetzt:

An einem Automaten, der in einem dauerhaft mit Personal besetzten Raum (Juwelier, Bank, Finanzmakler, etc.) aufgestellt ist, wird der Schwellenbetrag auf Transaktionen von 7.500,00 € oder mehr festgesetzt. Der Kunde muss seinen Ausweis auf den im Automaten befindlichen Ausweisscanner einscannen. Eine Software prüft sodann die Echtheit des vorgelegten Ausweises. Bei Zweifeln hinsichtlich der Echtheit des vorgelegten Ausweises oder Unmöglichkeit der vollständigen Datenerhebung wird der Automat für den vorgelegten Ausweis gesperrt und die angetragene Transaktion abgebrochen.

Steht der Automat in einem nicht dauerhaft mit Personal besetzten Raum (z.B. Bahnhof, Flughafen, Einkaufszentrum, etc.) so wird die Identifizierungspflicht bereits ab einem Warenwert von € 2.500,00 ausgelöst.

Die gesetzlich vorgesehene Identifizierungsschwelle von € 15.000,00 und mehr kann der Kunde im Rahmen eines Kaufgeschäfts nur an einem Automaten überschreiten, der dauerhaft (zu den üblichen Geschäftszeiten) von Personal überwacht ist. In diesem Fall muss der Kunde durch einen anwesenden Mitarbeiter, der hierfür durch die Ex Oriente Lux AG besonders beauftragt und geschult wurde, identifiziert werden. Die Identifizierung wird durch Fertigung einer Kopie des amtlichen Ausweises des Kunden vorgenommen und durch die Prüfung, dass es sich bei dem auftretenden Kunden tatsächlich um die in dem Ausweis abgebildete Person handelt, ergänzt.

In Fällen, in denen ein dem Anschein nach zusammenhängendes Kaufgeschäft vorliegt, das vom Kunden willkürlich in mehrere Teilgeschäfte zerlegt wird, um die eingerichteten Identifizierungsgrenzwerte zu umgehen, muss unabhängig von der gewählten Betragshöhe im Einzelfall eine Identifizierung durchgeführt oder das Geschäft abgebrochen werden (sogenanntes Smurfing).

Die GOLD to go™ Automaten sind so eingestellt, dass es unmöglich ist, mit einem einzigen Kaufvorgang die Identifizierungsgrenze von € 15.000,00 zu überschreiten, da die Automatensoftware bereits ab € 7.500,00 eine Identifizierung über den Ausweisscanner verlangt. Die Automatensoftware verhindert langsames Smurfing durch wechselnde Regeln – diese basieren auf unterschiedlichen Transaktionshöhen/Zeitfenstern.


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